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rückkehrer

Menschen, die vor 5 bis 25 Jahren aus Sachsen in die alten Bundesländer, nach Österreich, die Schweiz oder in irgend ein anderes Land ausgewandert sind und gern wieder nach Hause kommen wollen.

pendler

Menschen, die zwar ihren festen Wohnsitz in Sachsen haben, jedoch in einem bestimmten Rhythmus zum Arbeiten über die Landesgrenze Sachsen hinaus fahren.

übersiedler

All jene, die NICHT in Sachsen geboren sind, hier jedoch entweder eine Firma übernehmen möchten oder eine Stelle als Arbeitnehmer suchen.

hierbleiber

Junge Menschen, die sich nach der Schule entscheiden werden, in Sachsen zu studieren oder eine Ausbildung in der Heimat anzunehmen und in späterer Folge für den sächsischen Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Künstlerpyramiden

Solidarität auch über Weihnachten hinaus

Marienberg/Adorf/Chemnitz. Er hat „… etwas Derartiges bisher noch nicht gesehen“, sagt Thomas Müller, Leiter des Edeka-Marktes in Lichtenberg. Seine Investition ist ein besonders farbenprächtiges Exemplar zum 30-jährigen Firmenjubiläum. Die Schöpfungen stammen von Gestaltern verschiedener Fachrichtungen. Die Erschaffer ­– regionale Maler und Grafiker wie Jürgen Höritzsch, Steffen Volmer oder auch Schauspieler wie Rolf Bach. Sie erfahren dabei Unterstützung durch sächsische Unternehmer, welche in die Kunstwerke investieren. Zu beobachten ist, dass die Welle der Solidarität auch nach dem Jahreswechsel nicht abebbt.

Und so gibt es nun Pyramiden zu Ostern, in den Sommermonaten und zur Erntezeit. Der durch die Kunstgenossenschaft kunstfürdiewelt e.G. ins Leben gerufenen Initiative schloss sich unter anderem Jürgen Schneider an. Als Geschäftsführer der mgp Chemnitz GmbH agiert er sonst fern des Kunstgewerbes. Im Tagesgeschäft für Planungsleistungen im Bereich Bahnstromversorgung von Nahverkehrsbahnen und Ladeinfrastruktur für E-Busse zuständig, bot sich die Chance: „… sich zu beteiligen und regionale Kreative zu unterstützen.“ Seine besondere Pyramide stammt von Thomas Ranft.

„Kunst und Kultur gehört zur Gesellschaft und so fand ich es wirklich passend für unsere Wohnungsgesellschaft. Bei dem Charity-Projekt handelt es sich um eine coole Geschichte und da ich persönlich einige Künstler kenne, stand der Entschluss schnell fest, diese Menschen zu unterstützen“, sagt Kay Burmeister, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Adorf/Vogtl. mbH. Seine Pyramide erzählt viel über die Stadt, schließlich entwarf sie einer, der etwas zu sagen hat:  Schauspieler Rolf Bach. „Er ist einer, der die Kultur und Geschichte unserer Region lebendig hält, da ist es doch naheliegend, ihn zu supporten.“

„Mir fehlt einfach das Publikum. Was noch geht ist Filme drehen, doch Corona-konform zu arbeiten, können sich nur noch große Firmen leisten.“ meint Rolf Bach, der in Hamburg Schauspiel studierte und die Auswirkungen der Pandemie-Zeit auf sein Arbeitsleben spürt. Für die Wohnungsgesellschaft entwarf er sein eigenes Konzept. „Es handelt sich um Gebäude, da habe ich mir überlegt, dass Häuser auch immer den Wandel der Zeit durchleben. Früher verwendete man beim Bauen nur Holz, später Steine, heute Stahl und Beton. Ein Wandel vom Verspielten, Natürlichen zum Sauberen, Sterilen. Daran habe ich mich bei den verwendeten Werkstoffen orientiert. Von modern wie Plastik über Glas, Eisen, Stein, sogar Moos und Perlmutt, bis hin zur rustikalen Holzansicht.“ Mit verschiedenen Blickwinkeln auf das Kunstwerk mit Haus kann man ganz viele Begebenheiten dazu erfinden. Elementarer Bestandteil seines eigentlichen Jobs sei es, „Geschichten zu erzählen“. So findet der Betrachter den Faschingsverein Adorf, die Stadtkirche, oder eine Frau – die heraustritt, um den Lauf der Zeit zu löschen.

Für Dirk Zimmermann, Geschäftsführer AZ Intec, ist Kunst „… ein Lebensmittel, Bestandteil von Menschsein. In der jetzigen Zeit denke ich an jene, deren Bühne weggebrochen ist, Freischaffende, Künstler.“ Seine Pyramide in metallischer Optik stammt von Peter Kallfels. „Sie gefällt mir ausnehmend gut, da auch unsere Firma mit Metall arbeitet. Die Lichteffekte über die Spiegel verstärken die Bewegung, die Dynamik. Der Übergang vom Klassischen zum Modernen ist gelungen. Die bewegte Zeit spiegelt sich darin wider.“

Das Rückkehrernetzwerk wird finanziert und unterstützt von folgenden Unternehmen der

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